Cottbus

Für die Entwicklung klimaneutraler Lösungen für kommunale Gebäude und Infrastruktur

Gemeinsam für klimaneutrale soziale Einrichtungen: Vernetzung, Wissenstransfer und Zugang zu innovativen Energielösungen.

Viele Kommunen stehen heute vor den gleichen Herausforderungen: Sie müssen ihre Gebäude energetisch modernisieren, die kommunale Wärmeplanung voranbringen, Energie effizienter nutzen und dabei mit begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen arbeiten. Innovative Clean-Tech-Lösungen bieten dafür große Chancen, weil sie bestehende Anlagen effizienter machen, Energieverbräuche senken und bessere Datengrundlagen für kommunale Planung schaffen. Doch in der Praxis fehlt häufig der Überblick darüber, welche Technologien bereits verfügbar sind, welche Lösungen zur jeweiligen Kommune passen und wie sie ihren Weg in bestehende Verwaltungsprozesse finden.

Genau hier setzt Komm:Transform gemeinsam mit der Stadt Cottbus/Chóśebuz an. Im Mittelpunkt steht dabei die kommunale Verwaltung als Motor der Transformation. Gemeinsam schaffen wir Prozesse, die innovative Technologien mit den konkreten Bedarfen der Stadt zusammenbringen. Der Klimaschutzmanager übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Er kennt die Herausforderungen der unterschiedlichen Fachbereiche, bringt Akteure zusammen und sorgt dafür, dass Innovationen dort ankommen, wo sie den größten Mehrwert schaffen können. So entstehen aus ersten Gesprächen konkrete kommunale Projekte.

»Komm:Transform ermöglicht uns einen Zugang zu innovativen Technologiepartnern, den das Klimamanagement im kommunalen Alltag nur schwer aufbauen könnte. Innerhalb kurzer Zeit lernen wir Lösungen kennen, die uns helfen unsere Herausforderungen in Cottbus gezielt anzugehen.«

Toni Loitsch

Klimaschutzmanager der Stadt Cottbus

Cottbus als Motor für kommunale Innovation und regionale Vernetzung

Komm:Transform unterstützt die Stadt Cottbus/Chóśebuz dabei, innovative Technologien gezielt kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen kuratierte Matchmaking-Formate, die auf die Bedürfnisse der Verwaltung zugeschnitten sind und kommunalen Mitarbeitenden einen schnellen und direkten Zugang zu relevanten Technologiepartnern ermöglichen.

Gerade im kommunalen Alltag fehlt häufig die Zeit, den Markt systematisch nach passenden Lösungen zu durchsuchen, Unternehmen zu recherchieren oder erste Gespräche zu organisieren. Komm:Transform übernimmt diese Vorarbeit: Wir identifizieren geeignete Technologiepartner, kuratieren die Gespräche und bringen diejenigen Akteure zusammen, bei denen ein konkreter Mehrwert für die Kommune entstehen kann. So lernen kommunale Vertreterinnen und Vertreter innerhalb kurzer Zeit eine Vielzahl innovativer Lösungsanbieter kennen – deutlich effizienter, als dies im Arbeitsalltag möglich wäre.

Gleichzeitig profitieren auch die Technologiepartner. Sie kommen direkt mit den verantwortlichen Mitarbeitenden der Verwaltung ins Gespräch und erhalten aus erster Hand Einblicke in die konkreten Herausforderungen, Rahmenbedingungen und Entscheidungsprozesse der Kommune. Dadurch entstehen ein gemeinsames Verständnis und eine deutlich bessere Grundlage für zukünftige Zusammenarbeit.

Komm:Transform begleitet diesen Prozess über das reine Matchmaking hinaus. Gemeinsam mit dem Klimaschutzmanagement unterstützen wir dabei, Innovationen in die zuständigen Fachbereiche zu tragen und vielversprechende Lösungen Schritt für Schritt in die kommunalen Entscheidungsprozesse zu integrieren. So entstehen derzeit mehrere Pilotvorhaben – unter anderem in den Bereichen digitale Heizungsoptimierung, energieeffiziente Beleuchtung und gebäudescharfe Datengrundlagen für die kommunale Prozesse. Bewähren sich diese Ansätze in der Praxis, können sie innerhalb der Stadt weiterentwickelt und auf weitere Gebäude und Anwendungsbereiche übertragen werden.

Die enge Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement schafft dabei Wirkung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Als gut vernetzter Ansprechpartner in der Region bringt der Klimaschutzmanager Erfahrungen aus Cottbus in den Austausch mit anderen Kommunen ein und öffnet Türen für neue Kooperationen. Gemeinsame Veranstaltungen wie die Decarbon Days oder der Brandenburger Energietag schaffen dafür den passenden Rahmen: Sie ermöglichen den persönlichen Austausch, stärken das Vertrauen zwischen den Akteuren und machen innovative Lösungen für weitere Kommunen der Lausitz sichtbar. Auf diese Weise entstehen Schritt für Schritt neue Transformationsprozesse in der Region.

Für Rückfragen und Interesse am Projekt steht Ihnen Nicole Hiltl gerne zur Verfügung (E-Mail: nicole@climate-tech-hub.de).

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